Zweischaliges Mauerwerk dämmen: Der umfassende Ratgeber für dauerhafte Energieeinsparung

Zweischaliges Mauerwerk ist in Deutschland weit verbreitet – besonders in Norddeutschland prägt diese Bauweise das Straßenbild. Millionen Hausbesitzer leben in Gebäuden mit dieser robusten Konstruktion. Doch während die Klinkerfassade noch Jahrzehnte überdauern wird, entspricht die Wärmedämmung meist nicht mehr heutigen Standards. Die gute Nachricht: Die nachträgliche Dämmung ist technisch ausgereift, wirtschaftlich und schnell umsetzbar.

Was ist zweischaliges Mauerwerk und warum braucht es Dämmung

Zweischaliges Mauerwerk besteht aus zwei parallel verlaufenden Mauerschalen mit einem Zwischenraum. Die innere Schale von 17,5 bis 24 cm Dicke trägt die Last des Gebäudes. Die äußere Schale mit typischerweise 11,5 cm Dicke schützt als Verblendmauerwerk vor Witterung und prägt die Fassadenoptik – meist aus hochwertigem Klinker.

Zwischen beiden Schalen liegt ein Hohlraum von 4 bis 15 cm Breite. Dieser sollte ursprünglich für Belüftung sorgen und Feuchtigkeit abtransportieren. Metallische Anker verbinden beide Schalen und gewährleisten die Stabilität. Diese Bauweise war vor allem zwischen den 1950er und 1980er Jahren sehr beliebt: robust, langlebig und optisch ansprechend.

Das Problem: Der Luftzwischenraum wirkt nur minimal als Wärmedämmung. Ungedämmtes zweischaliges Mauerwerk verliert enorme Mengen an Heizenergie. Bei heutigen Energiepreisen ein teurer Luxus, der sich niemand leisten sollte.

Warum die Dämmung von zweischaligem Mauerwerk wirtschaftlich ist

Die Investition in eine Kerndämmung amortisiert sich meist innerhalb weniger Jahre:

Einblasdämmung: Die bewährte Lösung für zweischaliges Mauerwerk

Die Kerndämmung durch Einblasen ist die mit Abstand sinnvollste Methode zur Dämmung von zweischaligem Mauerwerk. Das Verfahren ist technisch ausgereift, wirtschaftlich und wird seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.

So funktioniert die professionelle Einblasdämmung

Der Ablauf ist präzise durchdacht und standardisiert:

Zunächst inspiziert der Fachbetrieb den Hohlraum mittels Endoskopkamera. Dabei werden Breite, Zustand, eventuell vorhandene alte Dämmung und mögliche Hindernisse sichtbar. Diese Information ist essentiell für die Materialwahl und die Kalkulation.

In die äußere Mauerschale werden versetzt Bohrlöcher eingebracht – typischerweise mit 22 bis 30 mm Durchmesser. Der Abstand beträgt horizontal etwa 1 bis 1,5 Meter, vertikal entsprechend gestaffelt nach Wandhöhe. So wird eine gleichmäßige Befüllung des gesamten Hohlraums sichergestellt.

Über einen Schlauch wird das Dämmmaterial unter kontrolliertem Druck in den Hohlraum eingeblasen. Moderne Einblasmaschinen arbeiten computergesteuert und sehr präzise. Der Fachbetrieb achtet darauf, dass der Hohlraum lückenlos gefüllt wird und keine Hohlstellen entstehen.

Nach Abschluss werden die Bohrlöcher fachgerecht verschlossen. Bei Klinkerfassaden werden passende Klinkerriemchen eingesetzt, bei Putzfassaden wird verputzt. Das Ergebnis ist optisch nahezu unsichtbar.

Der gesamte Vorgang ist vergleichsweise schnell: Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus ist die Dämmung meist an einem Tag abgeschlossen. Es entstehen kaum Schmutz oder Beeinträchtigungen für die Bewohner. Wichtig: Bei der Fassade kommt kein Dämmsack zum Einsatz – das Material wird direkt eingeblasen.

 

Geeignete Dämmstoffe für die Kerndämmung

Kematherm setzt ausschließlich auf zertifizierte, bauaufsichtlich zugelassene Dämmstoffe von führenden Markenherstellern:

Mineralische Hochleistungsdämmstoffe:

  • Rockwool Steinwolle-Granulat: Lambda-Wert 0,035-0,040 W/(m·K), nicht brennbar (Baustoffklasse A1), bis 1000°C hitzebeständig. Steinwolle ist diffusionsoffen und sehr bewährt. Sie eignet sich besonders gut bei problematischer Feuchtesituation, da sie Wasserdampf gut durchlassen kann.

     

  • Knauf Glaswolle-Granulat (ECOSE): Lambda-Wert 0,032-0,035 W/(m·K), bindemittelfrei, hautfreundlich. Knauf-Produkte sind besonders leicht und haben ausgezeichnete Dämmeigenschaften.

     

  • Ursa Pureone Glaswolle: Lambda-Wert bis 0,032 W/(m·K), formaldehydfrei, für höchste Dämmleistung bei schmalen Hohlräumen.

     

  • Mineralisches Cavity-Wall-Granulat: Speziell für Kerndämmung entwickelt, Brandschutzklasse A1, feuchtebeständig und verrottungsfest.

     

 

Ökologische Holzfaser-Dämmung:

  • Steico Holzfaser: Lambda-Wert 0,038-0,042 W/(m·K), schwer entflammbar (B1), ausgezeichneter sommerlicher Hitzeschutz, diffusionsoffen und feuchtigkeitsregulierend, CO2-speichernd und nachhaltig.


Wichtiger Hinweis zu den Materialien:
Kematherm verwendet bewusst keine Cellulose (wegen Brennbarkeit und Setzungsverhalten) und keine Perlite. Alle eingesetzten Materialien sind langzeitstabil, nicht brennbar oder schwer entflammbar und entsprechen höchsten Qualitätsstandards.

Die Materialauswahl erfolgt nach eingehender bauphysikalischer Analyse unter Berücksichtigung von Wandaufbau, Feuchteverhalten, Brandschutzanforderungen und Schallschutzzielen.

 

Bauphysikalische Besonderheiten von zweischaligem Mauerwerk

Die Besonderheiten dieser Bauweise müssen bei der Dämmung unbedingt berücksichtigt werden:

Der Hohlraum:
Je nach Baujahr und Bauweise kann der Luftzwischenraum 4 bis 15 cm breit sein. Teilweise wurden früher bereits lose Dämmstoffe eingebracht, die aber oft verrutscht, verschmutzt oder unzureichend sind.

Feuchtigkeit:
Die äußere Schale ist Regen und Witterung ausgesetzt. Durch feine Risse oder poröse Fugen kann Feuchtigkeit eindringen. Der ursprüngliche Luftspalt sollte diese Feuchtigkeit durch Belüftung wieder abführen. Bei vollflächiger Dämmung muss dieser Feuchtetransport anders gewährleistet werden – daher sind diffusionsoffene Materialien wie Mineralwolle optimal.

Maueranker:
Die Verbindungselemente zwischen innerer und äußerer Schale können Wärmebrücken darstellen. Moderne Dämmstoffe umschließen diese Anker vollständig und minimieren den Wärmeverlust.

Schichtaufbau:
Von innen nach außen ergibt sich folgender Aufbau: Innenputz, tragende Mauerschale, Dämmschicht im Hohlraum, Luftschicht (minimal), Verblendmauerwerk. Die diffusionsphysikalischen Eigenschaften dieser Schichten müssen aufeinander abgestimmt sein.

 

Vorteile der Einblasdämmung gegenüber anderen Verfahren

Die Kerndämmung durch Einblasen bietet zahlreiche Vorteile:

Grenzen und Herausforderungen der Einblasdämmung

So gut die Einblasdämmung auch ist – es gibt Situationen, in denen sie an ihre Grenzen stößt:

Zu schmaler Hohlraum:
Bei Hohlräumen unter 4 cm wird die Dämmwirkung zunehmend eingeschränkt. Zwar lässt sich der Raum technisch befüllen, aber die energetische Verbesserung bleibt begrenzt. Hier kann eine Innendämmung sinnvoller sein.

Verstopfungen und Hindernisse:
Elektroleitungen, Rohre oder Mauerreste im Hohlraum können eine gleichmäßige Befüllung erschweren. Eine Endoskopie vorab zeigt solche Probleme auf.

Feuchtigkeitsschäden:
Ist die äußere Mauerschale stark durchfeuchtet, rissig oder beschädigt, muss diese zunächst saniert werden. Eine Dämmung bei bestehenden Feuchteproblemen würde die Situation verschlimmern.

Zu breiter Hohlraum:
Bei sehr breiten Hohlräumen über 15 cm kann das Material theoretisch absacken. Moderne Einblasmaterialien und professionelle Technik verhindern dies jedoch weitgehend.

 

Alternative Dämmmethoden bei zweischaligem Mauerwerk

Wenn die Einblasdämmung nicht möglich oder nicht ausreichend ist, gibt es Alternativen:

Wärmedämmverbundsystem (WDVS)

Bei dieser Methode werden Dämmplatten auf die Außenwand aufgebracht und anschließend verputzt. Das WDVS eignet sich besonders bei einschaligem Mauerwerk oder wenn die Fassade ohnehin erneuert werden soll.

Vorteile: Sehr gute Dämmwerte erreichbar, große Materialauswahl, bewährtes System mit langer Lebensdauer.

Nachteile: Komplette Veränderung der Fassadenoptik, deutlich höhere Kosten, längere Bauzeit, Gerüst erforderlich, Genehmigungen bei Denkmalschutz oft schwierig.

Bei zweischaligem Mauerwerk ist ein WDVS meist nicht die erste Wahl, da die bestehende Verblendschale ihre Funktion weiterhin erfüllt und optisch wertvoll ist.

Innendämmung

Eine Dämmung von innen kommt infrage, wenn die Außenfassade nicht verändert werden darf – etwa bei strengem Denkmalschutz oder bei Grenzbebauung.

Vorteile: Fassade bleibt vollständig unverändert, keine Genehmigungen für Außenarbeiten nötig, auch bei einzelnen Wohnungen im Mehrfamilienhaus umsetzbar.

Nachteile: Wohnfläche geht verloren (etwa 10-15 cm pro Wand), Wärmebrücken schwerer zu vermeiden, aufwendigere Planung wegen Tauwasserrisiko, höherer bauphysikalischer Aufwand, deutlich teurer als Kerndämmung.

Innendämmung erfordert besonderes Fachwissen und sorgfältige Planung. Sie sollte nur gewählt werden, wenn äußere Maßnahmen wirklich ausscheiden. Kematherm berät Sie individuell, welche Lösung für Ihr Gebäude optimal ist.

Kosten und Wirtschaftlichkeit der Kerndämmung

Die Kosten für die Dämmung von zweischaligem Mauerwerk durch Einblasen sind überschaubar:

 

Kostenstruktur

Materialkosten: Je nach Dämmstoff liegen die reinen Materialkosten bei etwa 15 bis 30 Euro pro Quadratmeter Außenwandfläche. Hochwertige Markendämmstoffe liegen am oberen Ende dieser Spanne.

Arbeitskosten: Einschließlich Vorbereitung, endoskopischer Untersuchung, Einblasen und Verschließen der Bohrlöcher fallen Arbeitskosten von etwa 20 bis 40 Euro pro Quadratmeter an.

Gesamtkosten: Insgesamt bewegen sich die Kosten meist zwischen 35 und 70 Euro pro Quadratmeter. Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit 150 m² Außenwandfläche ergeben sich Gesamtkosten von etwa 5.000 bis 10.000 Euro.

Diese Preise können je nach Region, Zugänglichkeit, Hohlraumbreite und baulichen Besonderheiten variieren. Ein individuelles Angebot von Kematherm gibt Ihnen Sicherheit und Planbarkeit.

 

Amortisation und Heizkostenersparnis

Die Investition rechnet sich schnell:

Heizkosten vorher: Ein ungedämmtes zweischaliges Haus verbraucht typischerweise 20 bis 30 Liter Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr – das entspricht etwa 200 bis 300 kWh/m²a. Die Wandverluste machen dabei etwa 30 bis 35 Prozent aus.

Heizkosten nachher: Nach der Dämmung sinkt der Verbrauch durch die Wände um etwa 70 bis 80 Prozent. Die Gesamteinsparung liegt bei 15 bis 25 Prozent des gesamten Heizenergieverbrauchs.

Beispielrechnung: Bei einem 140 m² großen Einfamilienhaus mit einem Heizölpreis von 1 Euro pro Liter können Sie etwa 1.200 bis 1.800 Euro jährlich einsparen. Die Dämmmaßnahme hätte sich somit nach 4 bis 8 Jahren amortisiert – bei steigenden Energiepreisen noch schneller.

Hinzu kommen der erhöhte Wohnkomfort, der gestiegene Immobilienwert und der Beitrag zum Klimaschutz – Faktoren, die sich nicht direkt in Euro bemessen lassen, aber den Wert der Investition deutlich erhöhen.

 

Fördermöglichkeiten nutzen

Der Staat unterstützt energetische Sanierungen mit attraktiven Förderprogrammen:

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG): Über die KfW oder das BAFA können Sie Zuschüsse von bis zu 20 Prozent der förderfähigen Kosten erhalten. Bei einer Investition von 8.000 Euro wären das 1.600 Euro direkter Zuschuss.

Steuerliche Förderung: Alternativ zur direkten Förderung können Sie 20 Prozent der Sanierungskosten über drei Jahre verteilt von der Einkommensteuer absetzen – maximal 40.000 Euro pro Objekt. Diese Option ist besonders interessant für Selbstnutzer mit guter Steuerlast.

Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP): Mit einem iSFP erhöhen sich die Fördersätze um zusätzliche 5 Prozentpunkte. Ein Energieberater erstellt einen maßgeschneiderten Sanierungsplan für Ihr Gebäude.

Wichtig: Die Förderung muss vor Beginn der Maßnahme beantragt werden. Kematherm unterstützt Sie bei der Antragstellung und arbeitet mit qualifizierten Energieberatern zusammen.

 

Planung und Durchführung: So läuft Ihre Dämmung ab

Eine fachgerechte Dämmung erfordert sorgfältige Planung. Bei Kematherm durchlaufen Sie folgende Schritte:

Schritt 1: Bestandsaufnahme: Prüfen Sie zunächst, ob Ihr Haus tatsächlich zweischaliges Mauerwerk hat. Typische Hinweise sind eine Klinkerfassade, Baujahr zwischen 1950 und 1990 sowie eine Wandstärke von etwa 30 bis 40 cm. Im Zweifelsfall hilft eine fachliche Begutachtung.

Schritt 2: Kontaktaufnahme und Erstberatung: Wenden Sie sich an Kematherm. Im Erstgespräch werden Ihre Wünsche, die baulichen Gegebenheiten und mögliche Fördermittel besprochen.

Schritt 3: Vor-Ort-Besichtigung und Endoskopie: Die Kematherm-Fachkräfte besichtigen Ihr Haus und inspizieren den Hohlraum mittels Endoskopkamera. So werden Breite, Zustand und eventuelle Hindernisse sichtbar. Diese Information ist essentiell für die Materialwahl.

Schritt 4: Individuelles Angebot: Sie erhalten ein detailliertes, transparentes Angebot mit allen Leistungen, Materialien und Kosten. Kematherm berät Sie auch zu Fördermöglichkeiten.

Schritt 5: Förderantrag stellen: Falls Sie eine Förderung in Anspruch nehmen möchten, wird diese jetzt beantragt – vor Beginn der Maßnahme. Kematherm arbeitet mit Energieberatern zusammen, die Sie dabei unterstützen.

Schritt 6: Terminvereinbarung: Nach Auftragserteilung und Förderzusage wird ein Termin für die Durchführung vereinbart. Die Arbeiten sind meist innerhalb eines Tages abgeschlossen.

Schritt 7: Professionelle Durchführung: Die eigenen Fachkräfte von Kematherm aus Halberstadt führen die Dämmung durch. Keine Subunternehmer, sondern erfahrene Spezialisten, die seit über 30 Jahren Häuser dämmen.

Schritt 8: Qualitätskontrolle und Dokumentation: Nach Abschluss erhalten Sie eine schriftliche Dokumentation mit allen Details: verwendetes Material, eingebrachte Menge, Einblasdichte. Diese Unterlagen sind wichtig für Förderstellen, Versicherungen und spätere Nachweise.

 

Qualitätssicherung und Gewährleistung

Die Qualität der Dämmung hängt maßgeblich von der fachgerechten Ausführung ab:

Zertifizierter Fachbetrieb: Kematherm ist seit über 30 Jahren spezialisiert auf Einblasdämmung und verfügt über alle relevanten Zertifikate und Zulassungen. Die Auszeichnung mit der „Grünen Hausnummer Sachsen-Anhalt“ bestätigt das nachhaltige und qualitätsorientierte Arbeiten.

Eigene Fachkräfte: Alle Arbeiten werden durch eigene, geschulte Mitarbeiter aus Halberstadt ausgeführt – keine Subunternehmer. Das garantiert gleichbleibende Qualität und persönliche Verantwortung.

Einblasdichte: Das Material muss mit der richtigen Dichte eingeblasen werden. Zu locker führt zu schlechter Dämmwirkung, zu fest kann theoretisch Schäden verursachen. Kematherm dokumentiert die eingebrachte Menge und Dichte präzise.

Lückenlose Befüllung: Entscheidend ist, dass der gesamte Hohlraum gleichmäßig gefüllt wird. Moderne Einblastechnik, geschultes Personal und jahrzehntelange Erfahrung garantieren dies.

Thermografie: Eine Wärmebildaufnahme nach der Dämmung kann die Qualität sichtbar machen. Wärmebrücken oder ungedämmte Bereiche werden so erkennbar. Kematherm bietet diese optionale Kontrolle an.

 

Häufige Fragen zur Dämmung von zweischaligem Mauerwerk

Typische Merkmale sind: Klinkerfassade, Baujahr 1950-1990, Wandstärke etwa 30-40 cm, sichtbare Luftschicht in Lüftungsöffnungen. Bei Unsicherheit hilft eine fachliche Begutachtung.

Nein, davon ist dringend abzuraten. Die Einblasdämmung erfordert spezielle Maschinen, Fachwissen und Erfahrung. Fehler führen zu schlechter Dämmwirkung, Wärmebrücken oder Bauschäden. Beauftragen Sie einen zertifizierten Fachbetrieb.

Nein. Die Arbeiten finden ausschließlich außen statt und dauern meist nur einen Tag. Eine Beeinträchtigung der Bewohner ist minimal – kaum Lärm, kaum Staub.

Hochwertige Einblasdämmstoffe von Markenherstellern wie Rockwool, Knauf oder Ursa halten 50 Jahre und länger. Sie setzen sich nicht, verrotten nicht und behalten ihre Dämmwirkung dauerhaft.

Bei fachgerechter Ausführung und intakter Außenschale nein. Die verwendeten Mineralwolle-Produkte sind diffusionsoffen, sodass eventuell eindringende Feuchtigkeit nach innen abtrocknen kann. Eine Voruntersuchung klärt den Zustand der Fassade.

Die Maueranker werden vom Dämmmaterial vollständig umschlossen. Moderne Dämmstoffe minimieren so die Wärmebrücken, die durch die metallischen Verbindungselemente entstehen könnten.

Technisch ja, aber energetisch nicht optimal. Eine vollständige Dämmung aller Außenwände bringt die besten Ergebnisse. Kematherm berät Sie individuell zur wirtschaftlichsten Lösung.

Die Erstberatung und Besichtigung ist bei Kematherm kostenfrei und unverbindlich. Sie erhalten ein detailliertes Angebot ohne versteckte Kosten.

In der Regel nicht. Die Einblasdämmung verändert die Fassade nicht und ist genehmigungsfrei. Im Einzelfall – etwa bei Denkmalschutz – sollten Sie die Behörde vorab konsultieren.

Das hängt von den baulichen Gegebenheiten ab. Für zweischaliges Mauerwerk empfiehlt Kematherm in den meisten Fällen Mineralwolle-Granulat (Rockwool, Knauf, Ursa), da es nicht brennbar, diffusionsoffen und langzeitstabil ist. Die endgültige Wahl erfolgt nach der Voruntersuchung.

Warum Kematherm für Ihre Dämmung wählen

Kematherm Halberstadt ist seit über 30 Jahren spezialisiert auf Wärmedämmung, Brandschutz und Schalldämmung. Als zertifizierter Fachbetrieb mit bundesweiter Tätigkeit bietet Ihnen Kematherm:

Drei Jahrzehnte Erfahrung

Seit 1991 dämmt Kematherm Häuser in ganz Deutschland. Hunderte erfolgreich gedämmte Objekte vom Einfamilienhaus bis zum Großprojekt sprechen für sich.

Eigene Fachkräfte

Alle Arbeiten werden durch eigene, geschulte Mitarbeiter aus Halberstadt durchgeführt – keine Subunternehmer, keine Fremdfirmen. Das garantiert gleichbleibende Qualität und persönliche Verantwortung.

Modernste Technik

Einsatz aktueller computergesteuerter Einblasmaschinen und Endoskopie zur präzisen Analyse und Ausführung.

Hochwertige Markendämmstoffe

Kematherm setzt ausschließlich auf bewährte Materialien von führenden Herstellern wie Rockwool, Knauf, Ursa und Steico. Keine Billigprodukte, keine Cellulose, keine Perlite.

Ganzheitliche Beratung

Von der ersten Analyse über die Fördermittelberatung bis zur Durchführung begleitet Kematherm Sie kompetent durch das gesamte Projekt. Transparente Kommunikation und faire Preise sind selbstverständlich.

Nachhaltige Ausrichtung

Ausgezeichnet mit der "Grünen Hausnummer Sachsen-Anhalt" steht Kematherm für nachhaltiges, effizientes Bauen und höchste Qualitätsansprüche.

Bundesweite Verfügbarkeit

Obwohl in Halberstadt ansässig, ist Kematherm deutschlandweit tätig. Koordinierte Teams und zentrale Qualitätssicherung garantieren überall den gleichen hohen Standard.

Namhafte Referenzen

Leibniz-Universität Hannover, Dominikanerkloster Münster, Schloss Schwerin sowie Industriekunden wie Apple, Porsche und Flughafen Berlin-Schönefeld vertrauen auf Kematherm.

 

Fazit: Zweischaliges Mauerwerk dämmen lohnt sich

Die nachträgliche Dämmung von zweischaligem Mauerwerk durch Einblasen ist eine der wirtschaftlichsten und effektivsten Sanierungsmaßnahmen. Die Kerndämmung bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, bewahrt die wertvolle Fassadenoptik und ist schnell durchgeführt.

Sie sparen dauerhaft Heizkosten, steigern den Wohnkomfort, schützen die Bausubstanz vor Feuchtigkeit und erhöhen den Wert Ihrer Immobilie. Mit den verfügbaren Fördermitteln amortisiert sich die Investition meist innerhalb von 4 bis 8 Jahren – bei steigenden Energiepreisen noch schneller.

Entscheidend für den Erfolg ist die Beauftragung eines qualifizierten Fachbetriebs, der die baulichen Gegebenheiten genau analysiert und die Dämmung fachgerecht ausführt. Mit über 30 Jahren Erfahrung, eigenen Fachkräften und modernster Technik ist Kematherm Halberstadt Ihr kompetenter Partner für die Dämmung von zweischaligem Mauerwerk.

Nutzen Sie die Chance, Ihre Energiekosten dauerhaft zu senken und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Kontaktieren Sie Kematherm noch heute für eine kostenlose Erstberatung – bundesweit für Sie da, mit der Qualität und Erfahrung aus über drei Jahrzehnten.

Kematherm Halberstadt GmbH – Ihr Spezialist für Einblasdämmung und Wärmedämmung. Über 30 Jahre Erfahrung, bundesweit tätig. Zertifiziert und ausgezeichnet mit der Grünen Hausnummer Sachsen-Anhalt für nachhaltiges Bauen.