Gebäude­trennfugen dämmen. Die Fuge ist kompliziert. Die Lösung nicht.

Neubau an Bestand, unregelmäßige Wand, kaum Zugang: KEMATHERM füllt die Gebäudetrennfuge maschinell mit nichtbrennbarer mineralischer Einblasdämmung. Der Dämmstoff passt sich der Fuge an, nicht die Fuge dem Dämmstoff.

Gebäudetrennfuge zwischen einem historischen Bestandsgebäude und einem direkt angrenzenden Neubau, die Fuge ist blau markiert
BrandverhaltenA1nichtbrennbar
Wärme­leit­fähigkeit0,034λD in W/(m·K)
Verfüllung1 Arbeitstaghäufig bei typischen Fugen
Gebäudehöheohne Limitabschnittsweise möglich
KEMATHERM-Monteure führen den Einblasschlauch zur Gebäudetrennfuge Von unserer Baustelle · 0:17

Neubau an Altbau, die Fuge ist ungedämmt?

Echtes Material aus unserem Einsatz: Einblasschlauch in die Fuge, mineralischen Dämmstoff maschinell einblasen. Schnell, sauber und ohne aufwendige Baumaßnahmen.

Vom Problem zur gedämmten Fuge in vier Bildern.

Schnitt durch eine Gebäudetrennfuge Links Bestandsgebäude mit unebener Wand, rechts Neubau mit gerader Wand, dazwischen eine unregelmäßige Fuge. Starre Platten lassen Hohlräume, mineralische Einblasdämmung füllt die Fuge vollständig. b1b2b3 BESTANDNEUBAUFUGE
HohlraumEinblasdämmungSchnitt, schematisch

1 / 4 · Bestand

Bestandswände sind selten gerade.

Vorsprünge, Unebenheiten, Versätze und teilweise historische Bausubstanz prägen die Wand, an die angebaut wird.

2 / 4 · Neubau

Der Neubau rückt dicht heran.

Zwischen gerader Neubauwand und unebenem Bestand entsteht ein schmaler, stark unregelmäßiger Hohlraum. Die Fugenbreite wechselt ständig: b₁ ≠ b₂ ≠ b₃.

3 / 4 · Plattendämmung

Starre Platten müssten zugeschnitten werden.

Jede Platte müsste an die Geometrie angepasst werden, und mit fortschreitendem Rohbau wird die Fuge immer schlechter zugänglich. Es bleiben Hohlräume.

4 / 4 · Einblasdämmung

Der Dämmstoff passt sich der Fuge an.

Die Fuge wird vorbereitet und maschinell mit nichtbrennbarer mineralischer Einblasdämmung (A1) verfüllt. Hohlraumfrei, auch in Vorsprüngen und Nischen.

Platte oder Einblas­dämmung?

Ziehen Sie den Regler über dieselbe Fuge. Links bleiben Hohlräume, rechts ist der Querschnitt vollständig gefüllt.

  • Keine aufwendige Anpassung starrer Dämmplatten an die Bestandsgeometrie.
  • Erreicht Vorsprünge, Versätze und wechselnde Fugenbreiten.
  • Auch dann noch möglich, wenn die Fuge im Rohbau kaum zugänglich ist.
HohlraumEinblasdämmung
PlatteEinblasdämmung

Das Gebäude wächst. Die Dämmung wächst mit.

Wir müssen nicht warten, bis das Gebäude steht. Eine maximale Gebäudehöhe gibt es für uns grundsätzlich nicht.

  1. Geschosse errichtenDer Rohbau wächst um einige Geschosse, zum Beispiel drei bis vier.
  2. Abschnitt verfüllenDie Gebäudetrennfuge dieses Abschnitts wird maschinell verfüllt.
  3. WeiterbauenDer nächste Abschnitt folgt mit dem Baufortschritt, ohne auf das fertige Gebäude zu warten.

Alternativ bringen wir die Einblasmaschine per Kran auf die jeweilige Gebäudeebene. Große Förderwege sind kein Problem, die Einblastechnik wird passend zur Baustellensituation positioniert.

Zwölf Gründe, die in der Fuge zählen.

Aus der Praxis von KEMATHERM: was die mineralische Einblasdämmung an Gebäudetrennfugen leistet, wo starre Platten an ihre Grenzen kommen.

Material
Nichtbrennbar, Euroklasse A1

Mineralischer Dämmstoff, nichtbrennbar nach Euroklasse A1.

Fugenfreie Hohlraumfüllung

Der Hohlraum wird vollständig verfüllt, ohne Stöße und Lücken zwischen Platten.

Wärme- und Schallschutz

Die vollständige Hohlraumfüllung mit Mineralwolle verbessert den Wärmeschutz und wirkt sich günstig auf den Schallschutz aus.

Geometrie
Für unregelmäßige Geometrien

Vorsprünge, Versätze und wechselnde Fugenbreiten werden einfach mit ausgefüllt.

Ideal bei Neubau an Bestand

Die typische Situation: Ein Neubau rückt unmittelbar an ein bestehendes Gebäude heran.

Keine Plattenanpassung

Kein aufwendiges Zuschneiden starrer Dämmplatten an die Bestandsgeometrie.

Ausführung
Schnelle maschinelle Verarbeitung

Der Dämmstoff wird maschinell aufbereitet und per Schlauch in die Fuge eingeblasen.

Oft an einem Arbeitstag verfüllt

Ist die Fuge vorbereitet, ist eine typische Gebäudetrennfuge häufig innerhalb eines Arbeitstages verfüllt.

Große Förderwege

Lange Schlauchwege: die Einblastechnik steht dort, wo es die Baustelle zulässt.

Flexibel an die Baustelle angepasst

Einblasen von oben, seitlich oder von der Gebäudeebene aus, bei Bedarf mit der Maschine per Kran.

Hohe Gebäude
Auch für hohe Gebäude

Auch sehr hohe und mehrgeschossige Gebäude führen wir aus.

Abschnittsweise mit dem Baufortschritt

Einige Geschosse errichten, Fuge verfüllen, weiterbauen: die Dämmung wächst mit.

Fünf Schritte bis zur gedämmten Fuge.

Typische Gebäudetrennfugen sind häufig innerhalb eines Arbeitstages verfüllt. Die Fotos stammen aus unserem Einsatz.

Bestandsgebäude und angrenzender Neubau: hier wird die Gebäudetrennfuge geprüft
SCHRITT 01

Projekt prüfen

Anhand von Fotos und Plänen bewerten wir Fugenbreite, Länge, Gebäudehöhe, Bauphase und Zugänglichkeit.

Schmale Gebäudetrennfuge zwischen Altbau und Neubau
SCHRITT 02

Fuge vorbereiten

Die Fuge wird entsprechend der baulichen Situation vorbereitet bzw. geschlossen, sodass ein sicher verfüllbarer Hohlraum entsteht.

Mineralische Einblasdämmung wird über den Schlauch in die Fuge eingeblasen
SCHRITT 03

Technik positionieren

Die Einblasmaschine wird passend zur Baustelle aufgestellt, bei Bedarf per Kran auf die jeweilige Gebäudeebene.

Einblasschlauch steckt in der Gebäudetrennfuge
SCHRITT 04

Maschinell verfüllen

Der Einblasschlauch (ca. 65 mm) wird in die Fuge geführt, der mineralische Dämmstoff wird eingeblasen.

Vollständig mit Einblasdämmung verfüllte Gebäudetrennfuge
SCHRITT 05

Hohlraumfrei gedämmt

Typische Gebäudetrennfugen sind häufig innerhalb eines Arbeitstages verfüllt, bei hohen Neubauten auch abschnittsweise.

Wo Gebäude­trennfugen schwierig werden.

Überall dort, wo zwei Gebäude dicht aneinanderrücken und die Fuge wegen Geometrie, Höhe oder Zugänglichkeit schwer zu dämmen ist.

  1. Neubau an BestandDer Klassiker: Zwischen unebener Bestandswand und neuer Außenwand bleibt eine unregelmäßige Fuge.
  2. Innerstädtische NachverdichtungDichte Bebauung, kaum Platz: die Fuge ist nach dem Rohbau nur noch von oben oder seitlich erreichbar.
  3. BaulückenschließungDer Neubau wird zwischen zwei bestehende Gebäude gesetzt, oft mit Fugen auf beiden Seiten.
  4. Mehrgeschossiger WohnungsbauGroße Fugenflächen über viele Geschosse, die durchgängig gedämmt werden sollen.
  5. ErweiterungsbautenAnbauten und Erweiterungen, die direkt an ein bestehendes Gebäude anschließen.
  6. Gewerbe- und ObjektbauBüro-, Gewerbe- und öffentliche Bauten mit anspruchsvollen Anschlüssen an den Bestand.
  7. Unregelmäßige BestandsfassadenVorsprünge, Versätze und historische Bausubstanz, an die sich keine Platte anpassen lässt.
  8. Hohe GebäudeMehrgeschossige Fugen, die abschnittsweise parallel zum Baufortschritt verfüllt werden können.
  9. Schwer zugängliche GebäudetrennfugenFugen, die mit fortschreitendem Rohbau kaum noch betreten oder eingesehen werden können.

Ihre Fuge in drei Klicks.

Die Skizze passt sich an, und Ihre Auswahl übernehmen wir direkt in die Projektanfrage.

Fugenbreite, ungefähr
Gebäudehöhe
Zugänglichkeit der Fuge
b BESTANDNEUBAU

Fuge 10–15 cm · 3–4 Geschosse · Von oben

Mineralische Einblas­dämmung.

Lose Mineralwolle-Flocke, nichtbrennbar nach Euroklasse A1, hydrophobiert, diffusionsoffen und setzungssicher.

BrandverhaltenA1

Euroklasse A1, nichtbrennbarer mineralischer Dämmstoff.

Wärmeleitfähigkeit λD0,034W/(m·K)

Nennwert. Bemessungswert λ = 0,035 W/(m·K).

Einbaudichte30–40kg/m³

Ca.-Wert, abgestimmt auf die Einbausituation.

Datenblatt
DämmstoffMineralische Einblasdämmung (lose Mineralwolle-Flocke)
BrandverhaltenEuroklasse A1, nichtbrennbar
WärmeleitfähigkeitλD = 0,034 W/(m·K) · Bemessungswert λ = 0,035 W/(m·K)
Einbaudichteca. 30–40 kg/m³
Eigenschaftenhydrophobiert, diffusionsoffen, setzungssicher (keine Setzung gemäß Produktangaben)
GrundlageTechnische Produktunterlagen bzw. ETA des Dämmstoffs; vorgesehen für die hohlraumfreie Dämmung von Gebäude- und Wohnungstrennwänden sowie die Kerndämmung von zweischaligem Mauerwerk
FugenbreiteAb ca. 10 cm in der Regel sehr gut ausführbar, schmalere Fugen prüfen wir individuell (Einblasschlauch ca. 65 mm)
GebäudehöheAuch hohe und mehrgeschossige Gebäude, abschnittsweise parallel zum Baufortschritt
FörderwegGroße Förderwege möglich, Einblastechnik bei Bedarf per Kran auf der Gebäudeebene
VorbereitungFuge wird je nach baulicher Situation vorbereitet bzw. geschlossen, Details in der Projektprüfung
Schritt 1 von 9

Um welche Projektart handelt es sich?

Die Situation an der Gebäudetrennfuge.

In welcher Bauphase ist das Projekt?

Im laufenden Rohbau kann abschnittsweise verfüllt werden.

Wie breit ist die Fuge ungefähr?

Ab ca. 10 cm in der Regel sehr gut ausführbar, schmalere prüfen wir individuell.

Wie hoch ist das Gebäude?

Auch hohe Gebäude sind möglich.

Wie lang ist die Gebäudetrennfuge?

Horizontale Länge, grob geschätzt.

Wie ist die Fuge zugänglich?

Davon hängt ab, wie und wo eingeblasen wird.

Wann soll ausgeführt werden?

Damit wir Kapazitäten und Dringlichkeit einordnen können.

Projekt und Unterlagen

Fotos oder Pläne beschleunigen die Einschätzung deutlich.

Fast geschafft: Ihre Kontaktdaten

Wir melden uns i. d. R. innerhalb von 48 Stunden.

Bitte Vornamen angeben.

Bitte Nachnamen angeben.

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Bitte Telefonnummer für Rückfragen angeben.

Bitte der Kontaktaufnahme zustimmen.

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Häufige Fragen zur Gebäude­trennfuge.

Ihre Frage ist nicht dabei? 03941 68760

Die Gebäudetrennfuge (auch Haustrennfuge oder Hauszwischenraum genannt) wird entsprechend der baulichen Situation vorbereitet bzw. geschlossen und anschließend maschinell mit mineralischer Einblasdämmung verfüllt. Der Dämmstoff passt sich der Fuge an, nicht die Fuge dem Dämmstoff.

Für unregelmäßige und schwer zugängliche Fugen eignet sich eine lose, mineralische Einblasdämmung. Unsere mineralische Einblasdämmung ist nichtbrennbar nach Euroklasse A1, hat eine Wärmeleitfähigkeit λD von 0,034 W/(m·K) und ist hydrophobiert, diffusionsoffen und setzungssicher. Der Dämmstoff ist für die hohlraumfreie Dämmung von Gebäude- und Wohnungstrennwänden vorgesehen.

Entscheidend ist, dass sich unser Einblasschlauch (ca. 65 mm Durchmesser) einführen und in der Fuge führen lässt. Als Praxisrichtwert gilt: Gebäudetrennfugen ab ca. 10 cm Breite sind in der Regel sehr gut ausführbar. Schmalere Fugen prüfen wir individuell.

Ja, das ist der typische Fall. Gerade weil der Altbau selten gerade ist, entsteht ein unregelmäßiger Hohlraum, den starre Platten kaum ausfüllen. Die Einblasdämmung erreicht auch Vorsprünge, Versätze und wechselnde Fugenbreiten.

Ja. Auch sehr hohe und mehrgeschossige Gebäude führen wir aus. Die Einblastechnik wird passend zur Baustelle positioniert, bei Bedarf per Kran auf die jeweilige Gebäudeebene, und wir arbeiten mit Schlauchlängen von rund 200 m.

Ist die Fuge vorbereitet und geschlossen, ist eine typische Gebäudetrennfuge häufig innerhalb eines Arbeitstages verfüllt. Die tatsächliche Dauer hängt vom zu verfüllenden Volumen und der benötigten Materialmenge ab.

Ja. Bei hohen Neubauten müssen wir nicht warten, bis das Gebäude steht: Es werden zum Beispiel drei bis vier Geschosse errichtet, die Fuge verfüllt und beim weiteren Baufortschritt der nächste Abschnitt ausgeführt. Das Gebäude wächst, die Dämmung wächst mit.

Ja. Der eingesetzte mineralische Dämmstoff ist nichtbrennbar und besitzt die Euroklasse A1. Eine pauschale Feuerwiderstandsklasse für die gesamte Gebäudetrennfuge nennen wir bewusst nicht, denn sie hängt vom gesamten Bauteilaufbau ab.

Die vollständige Hohlraumfüllung mit Mineralwolle wirkt sich günstig auf den Schallschutz aus. Eine konkrete Verbesserung in dB versprechen wir nicht, weil sie immer vom gesamten vorhandenen Bauteilaufbau abhängt.

Hilfreich sind Standort, Projektart, Gebäudehöhe, Länge und ungefähre Breite der Gebäudetrennfuge, die aktuelle Bauphase, die Zugänglichkeit, der geplante Ausführungszeitraum sowie Fotos und Pläne. Alles lässt sich direkt in der Projektanfrage angeben bzw. hochladen.

Einen pauschalen Preis oder Quadratmeterpreis nennen wir bewusst nicht. Der Aufwand hängt von Fugenbreite, Länge, Gebäudehöhe, Zugänglichkeit, Einblasweg und der Vorbereitung ab. Auf Basis Ihrer Projektangaben erhalten Sie eine belastbare Einschätzung.

KEMATHERM ist seit 1991 als Spezialbetrieb für Brandschutz, Wärmedämmung und Schallakustik tätig und setzt Projekte bundesweit um.

Schwierige Gebäude­trennfuge? KEMATHERM kann das.

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