Nichtbrennbar A1Ohne Bohrungen & DübelNur ca. 5–6 kg/m²Keine schwere Unterkonstruktion

| Feuerwiderstandsklasse | Schichtdicke |
|---|---|
| F-30 | 15 mm |
| F-60 | 20 mm |
| F-90 | 25 mm |






Für die Feuerwiderstandsklasse F-90-A genügen 25 mm. Für F-30-A sind es 15 mm, für F-60-A 20 mm (KEMATHERM-Datenblatt Deckenkonstruktionen, DOSSOLAN Thermique).
Die Unterseite besteht aus dünnwandigen Hohlziegeln. Bohrungen sind nur sehr eingeschränkt möglich, Befestigungen halten häufig nicht ausreichend und die Ziegel können dabei beschädigt werden. Der mineralische Brandschutzputz haftet dagegen vollflächig über den systemzugelassenen Haftgrund – ohne Unterkonstruktion und ohne flächige Befestigung.
Das Flächengewicht liegt bei F-90 bei ca. 5–6 kg/m². Der Putz hat eine geringe Rohdichte von ca. 250 kg/m³ und ist damit eines der leichtesten Systeme seiner Art.
Nein. Der mineralische Brandschutzputz besteht aus Schlackenwolle mit Zement als Bindemittel und ist in die Baustoffklasse A1 (nichtbrennbar) nach DIN 4102-1 eingestuft.
Die gereinigte Deckenkonstruktion wird mit systemzugelassenem Haftgrund grundiert. Anschließend wird der Putz nass in nass im Spritzverfahren aufgetragen.
Nein. Der Brandschutzputz wird direkt auf die Deckenuntersicht aufgetragen und folgt der vorhandenen Geometrie. Nachgelagerte Installationsdecken können unabhängig davon geplant werden.
Ja. Jegliche Formen und Applikationen sind im Spritzverfahren möglich. Der Auftrag folgt der Deckengeometrie, Anschlüsse werden nachgearbeitet.
Die tragende Bestandsdecke bleibt erhalten und muss nicht ersetzt werden. Schloss Schwerin ist ein Referenzobjekt für Brandschutzputz an einer Ziegelhohlsteindeckenkonstruktion.
Je nach Schichtdicke sind Feuerwiderstandsklassen von F-30 bis F-120 und höher möglich. Die erforderliche Schichtdicke richtet sich nach Konstruktion und Nachweisführung.
Das eingesetzte Putzsystem verfügt über eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des DIBt (Z-19.16-345 für DOSSOLAN Thermique). Sie bezieht sich auf Bauteile aus Beton, Stahlbeton und Spannbeton – die Nachweisführung für Ihre Deckenkonstruktion stimmen wir projektbezogen ab.
Ja. Sind innerhalb der Deckenkonstruktion Stahlträger vorhanden, können diese nach Anforderung mit demselben mineralischen Brandschutzputzsystem beschichtet werden.
Maßgeblich sind DIN 4102 (Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen) sowie DIN EN 13501 (europäische Klassifizierung). F 90 nach DIN 4102-2 entspricht REI 90 nach DIN EN 13501-2. Die konkrete Einordnung erfolgt projektbezogen.
Die Anschlüsse werden mit der Kelle nachgearbeitet, die Oberfläche mit der Rolle nachbehandelt und die Mineralfasern dabei verdichtet. Das Ergebnis ist ein fugenloses und hohlraumfreies Finish.
Der Putz wird als Sackware angeliefert, in der Maschine aufbereitet und über Förderschläuche bis zu 200 Meter zum Einsatzort transportiert – ein Vorteil bei schwer zugänglichen Bauteilen.
Ein Montageteam aus zwei Personen bearbeitet je nach Objektbedingungen etwa 200 bis 300 m² Deckenfläche pro Woche. Nach technischer Prüfung erhalten Sie einen realistischen Ausführungszeitraum.
Die Kosten richten sich nach Deckenkonstruktion, Fläche, geforderter Feuerwiderstandsklasse und objektspezifischen Randbedingungen. Auf Basis Ihrer Projektangaben erstellen wir eine belastbare Einschätzung.
Ja. Schichtdicken und Ausführung werden dokumentiert, sodass der Brandschutznachweis nachvollziehbar und prüfbar bleibt.
KEMATHERM ist seit 1991 als Spezialbetrieb für Brandschutz, Wärmedämmung und Schallakustik tätig und setzt Projekte bundesweit um.
Kostenfreie Ersteinschätzung für Planer, Prüfingenieure, Sachverständige und Bauherren.

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