Brandschutztechnische Ertüchtigung · Trapezblech-Dachkonstruktionen

Brandschutz für
Trapezblechdächer

Wenn Trapezblech-Dachkonstruktionen den geforderten Feuerwiderstand nicht erreichen oder nicht nachweisbar sind.
Mineralischer Brandschutzputz im Spritzverfahren – direkt auf die Trapezkonstruktion, ohne Abhangdecke.
KlasseF30KlasseF60KlasseF90
Antwort i. d. R. innerhalb 48 h · kostenfrei & unverbindlich
F30 bis F90 und höher
Mineralisch · nichtbrennbar (A1)
Ohne Abhangdecke
Bundesweit seit 1991
Das Problem

Warum Trapezblechdächer brandschutztechnisch ertüchtigt werden müssen

Trapezbleche sind dünnwandig. Im Brandfall erwärmt sich der Stahlquerschnitt sehr schnell und verliert früh an Tragfähigkeit – der geforderte Feuerwiderstand wird ohne Schutzschicht häufig nicht erreicht.
Bei Nutzungsänderungen von Hallen, erhöhten Anforderungen oder fehlenden Nachweisen im Bestand muss die Dachkonstruktion nachträglich ertüchtigt werden – möglichst ohne die Halle stillzulegen.
Brandschutznachweis für die Bestands-Dachkonstruktion fehlt
Dünnwandiges Stahlblech erwärmt sich im Brandfall sehr schnell
Feuerwiderstand F30, F60 oder F90 wird nicht erreicht
Nutzungsänderung der Halle erzwingt neue Anforderungen
Offene Trapezsicken bilden Hohlräume in der Konstruktion
Abhangdecken kollidieren in Hallen mit Technik und Wirtschaftlichkeit

Die eigentliche Herausforderung

Die Trapezblechkonstruktion soll bleiben – und trotzdem eine definierte Feuerwiderstandsdauer erreichen. Abgehängte Brandschutzbekleidungen sind in Hallen aufwendig, kollidieren mit Technik und Sprinklern und sind über große Flächen selten wirtschaftlich.
Die Lösung

Brandschutzertüchtigung von Trapezblechdächern mit mineralischem Brandschutzputz

Die Ertüchtigung erfolgt direkt an der Konstruktion: Die Hohlräume der Trapezsicken werden verfüllt, anschließend wird der mineralische Brandschutzputz im Spritzverfahren aufgetragen.
Für die Hohlräume der Trapezsicken über der Stahlkonstruktion werden passgenau A1-Steinwollestücke zugeschnitten und eingesetzt. Die gereinigte Decke wird anschließend mit systemzugelassenem Haftgrund grundiert und der Putz nass in nass aufgetragen.
Der mineralische Brandschutzputz ist nichtbrennbar (A1) und wird im Nassspritzverfahren direkt auf die Konstruktion aufgebracht. Er wirkt zugleich als Schallschutz- und Wärmedämmputz.

Nichtbrennbar A1Trapezsicken verfülltOhne Abhangdecke

Einsetzen von passgenau zugeschnittener A1-Steinwolle in Trapezblechsicken

Trockenbauwände von Anfang an mitgedacht

Ist später eine Trockenbauwand vorgesehen, werden vor dem Anbringen der Profile feuerfeste Platten an der Deckenkonstruktion befestigt – der Anschluss bleibt brandschutztechnisch sauber.

Oberflächenhärter bei hoher Beanspruchung

Bei besonders hohen mechanischen Ansprüchen kann der Brandschutzputz zusätzlich mit einem Oberflächenhärter verfestigt werden.
Systemdaten

Systemdaten für Trapezkonstruktionen

Werte gemäß KEMATHERM-Datenblatt für den leichten mineralischen Brandschutzputz DOSSOLAN Hoeco F II/1 (Rohdichte ca. 240 kg/m³, allgemeine bauaufsichtliche Zulassung Z-19.16-65).
Schichtdicke F-90

25 mm

Putzdicke für die Feuerwiderstandsklasse F-90-A.
Flächengewicht

ca. 6 kg/m²

Geringe Zusatzlast auf die Konstruktion bei F-90-A.
Zulassung

Z-19.16-65

Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (DIBt) des Putzsystems.
FeuerwiderstandsklasseSchichtdicke
F-3015 mm
F-6020 mm
F-9025 mm
Die Zulassung des Putzsystems bezieht sich auf definierte Bauteile. Für Trapezblech-Dachkonstruktionen ohne Aufbeton ist der Verwendbarkeitsnachweis gesondert zu führen – wir organisieren diesen Nachweisweg projektbezogen. Die genauen Schichtdicken werden objektbezogen festgelegt.
So funktioniert's

Von der Bestandsdecke zur nachweisfähigen Brandschutzlösung

01

Bestand aufnehmen

Profilgeometrie, Stahlkonstruktion, Nutzung und geforderte Feuerwiderstandsklasse werden erfasst und bewertet.
02

Schützen & Sicken verfüllen

Bodenbelag, Fenster und Einrichtung werden abgedeckt. Die Hohlräume der Trapezsicken werden mit passgenau zugeschnittener A1-Steinwolle verfüllt.
03

Grundieren

Die gereinigte Deckenkonstruktion wird mit systemzugelassenem Haftgrund grundiert – die Basis für den Verbund.
04

Spritzauftrag & Finish

Auftrag nass in nass im Spritzverfahren, Nachglätten der Anschlüsse, Oberflächennachbehandlung – inklusive Schichtdickenkontrolle und Dokumentation.
Projekt anfragen · in 2 Minuten

Ihre Projektanfrage – in wenigen Schritten

Beantworten Sie ein paar kurze Fragen zu Ihrer Deckenkonstruktion. Wir melden uns mit einer fachlichen Ersteinschätzung.
Schritt 1 von 812 %

Warum beschäftigen Sie sich aktuell mit der Trapezblechkonstruktion?

Wählen Sie den Anlass aus.

Welche Feuerwiderstandsklasse wird gefordert?

Die geforderte Klasse bestimmt den Schichtaufbau.

Um welchen Objekttyp handelt es sich?

Das hilft uns, den Anwendungsfall einzuordnen.

Wie groß ist die Deckenfläche ungefähr?

Eine grobe Schätzung genügt.

Wann soll umgesetzt werden?

Damit wir die Dringlichkeit einordnen können.

In welcher Rolle fragen Sie an?

So erreicht Ihre Anfrage direkt den richtigen Ansprechpartner.

Ergänzende Angaben (optional)

Objekt, Ort oder besondere Anforderungen – alles, was uns hilft.

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Mineralisch · nichtbrennbar A1DIN 4102 · DIN EN 13501Spezialbetrieb seit 1991
Referenzen

Reale Projekte an anspruchsvollen Konstruktionen

Brandschutzputz an Decken- und Sonderkonstruktionen – umgesetzt an bundesweit bekannten Objekten.
BG Klinikum Duisburg – Referenzobjekt der Kematherm Halberstadt GmbH
★ Trapezkonstruktion

Neurologie Duisburg – BG Klinikum

Brandschutzputz an einer Trapezkonstruktion – das Referenzobjekt exakt für dieses Thema. Ertüchtigung im sensiblen Klinikbetrieb.
Lessingtheater Wolfenbüttel – Referenzobjekt der Kematherm Halberstadt GmbH

Lessingtheater Wolfenbüttel

Brandschutzputz an Holzdeckenkonstruktion.
Schweriner Schloss – Referenzobjekt der Kematherm Halberstadt GmbH

Schloss Schwerin

Brandschutzputz an Ziegelhohlsteindeckenkonstruktion.
Leibniz Universität Hannover (Welfenschloss) – Referenzobjekt der Kematherm Halberstadt GmbH

Universität Hannover

Brandschutzputz an Betonrippendeckenkonstruktion.
Apple Store Berlin am Kurfürstendamm – Referenzobjekt der Kematherm Halberstadt GmbH

Apple Store Berlin

Brandschutzputz an Stahlkonstruktion in denkmalgeschütztem Gebäude.
Flughafen Berlin-Schönefeld – Referenzobjekt der Kematherm Halberstadt GmbH

Flughafen Schönefeld

Brandschutzputz an Stahlsteinkappen-Deckenkonstruktion.
Weitere Referenzen nennen wir Ihnen gern projektbezogen.

Typische Anwendungsfälle bei Trapezblechdächern

In diesen Situationen werden wir häufig beauftragt – mit einer nachweisfähigen und wirtschaftlichen Lösung.

Industrie- und Produktionshallen

Bestandsdächer ohne gültigen Brandschutznachweis.

Logistik- und Lagerhallen

Erhöhte Anforderungen durch Brandlast und Lagergut.

Nutzungsänderung und Umbau

Umnutzung erzwingt eine höhere Feuerwiderstandsklasse.

Parkhäuser und Tiefgaragen

Trapezkonstruktionen mit Anforderungen aus dem Brandschutzkonzept.

Gewerbe- und Hochbau

Trapezdecken und -dächer in Büro- und Gewerbeobjekten.

Stahltragwerk mitertüchtigen

Träger und Stützen können mit demselben System beschichtet werden.

Auflagen von Prüfingenieuren

Forderung nach zusätzlichem Nachweis oder Ertüchtigung.

Sanierung nach Brandereignis

Wiederherstellung des geforderten Feuerwiderstands im Bestand.
Fachwissen

Brandschutz an Trapezblechdächern – Antworten auf typische Planerfragen

Die häufigsten Fragestellungen rund um Brandschutznachweis, Feuerwiderstand und Ertüchtigung im Bestand.

Trapezblechdach auf F90 ertüchtigen

Die Trapezsicken werden mit A1-Steinwolle verfüllt, die Konstruktion grundiert und der mineralische Brandschutzputz im Spritzverfahren aufgetragen. Die Schichtdicke richtet sich nach der geforderten Klasse.

Brandschutznachweis für Trapezkonstruktionen

Trapezblech-Dachkonstruktionen sind brandschutztechnisch ein Sonderfall. Der Verwendbarkeitsnachweis wird projektbezogen geführt und mit Prüfingenieur und Sachverständigem abgestimmt.

Warum Trapezblechdächer brandschutztechnisch ertüchtigt werden müssen

Dünnwandiger Stahl erwärmt sich im Brandfall sehr schnell und verliert früh an Tragfähigkeit. Eine mineralische Schutzschicht verzögert die Erwärmung.

Trapezsicken verfüllen

Die Hohlräume über der Stahlkonstruktion werden mit passgenau zugeschnittener nichtbrennbarer Steinwolle (A1) geschlossen, bevor der Putz aufgetragen wird.

Brandschutzlösung für Industrie und Logistikhallen

Über große Hallenflächen ist der Spritzauftrag direkt an der Konstruktion in der Regel deutlich wirtschaftlicher als eine abgehängte Brandschutzbekleidung.

Trapezdecke ohne Abhangdecke ertüchtigen

Der Putz wird direkt an der Untersicht aufgetragen. Technik, Lüftung und Sprinkler bleiben frei planbar, die lichte Höhe bleibt erhalten.

Stahlträger im Dach mitschützen

Sind Stahlträger und Stützen Teil der Konstruktion, können sie mit demselben mineralischen System beschichtet und gemeinsam ertüchtigt werden.

Mechanisch beanspruchte Flächen

Bei besonders hohen mechanischen Ansprüchen kann die Putzoberfläche mit einem Oberflächenhärter verfestigt werden.

Haftgrund und Verbund

Die gereinigte Konstruktion wird mit systemzugelassenem Haftgrund grundiert. Der Putz wird nass in nass aufgetragen.

Brandschutz, Schallschutz und Wärmedämmung

Der mineralische Putz wirkt in einem Arbeitsgang zugleich als Brandschutz-, Schallschutz- und Wärmedämmputz – in Hallen ein relevanter Nebeneffekt.
Häufige Fragen

Antworten für Planer, Prüfingenieure & Bauherren

Ja. Die Hohlräume der Trapezsicken werden zunächst mit passgenau zugeschnittener A1-Steinwolle verfüllt. Anschließend wird die gereinigte Konstruktion mit systemzugelassenem Haftgrund grundiert und der Putz nass in nass im Spritzverfahren aufgetragen.

Je nach Schichtdicke sind Feuerwiderstandsklassen von F-30 bis F-120 und höher möglich. Die konkrete Schichtdicke wird objektbezogen festgelegt.

Nach dem KEMATHERM-Datenblatt gelten 15 mm für F-30-A, 20 mm für F-60-A und 25 mm für F-90-A. Die verbindliche Festlegung erfolgt projektbezogen.

Nach dem KEMATHERM-Datenblatt liegt das Flächengewicht bei F-90-A bei ca. 6 kg/m² (DOSSOLAN Hoeco F II/1, Rohdichte ca. 240 kg/m³). Die genaue Zusatzlast wird objektbezogen ermittelt.

Die Sicken bilden über der Stahlkonstruktion Hohlräume. Diese werden mit passgenau zugeschnittener, nichtbrennbarer Steinwolle (A1) geschlossen, damit eine durchgehende Schutzschicht entsteht.

Nein. Der mineralische Brandschutzputz besteht aus Schlackenwolle mit Zement als Bindemittel und ist in die Baustoffklasse A1 (nichtbrennbar) nach DIN 4102-1 eingestuft.

Die Zulassung des Putzsystems bezieht sich auf definierte Bauteile. Für Trapezblech-Decken ohne Aufbeton und für Stahlbauteile ist der Nachweis der Verwendbarkeit gesondert zu führen. Wir organisieren diesen Nachweisweg projektbezogen.

Sind Trockenbauwände vorgesehen, werden vor dem Anbringen der Profile feuerfeste Platten an der Deckenkonstruktion befestigt – so bleibt der Anschluss brandschutztechnisch sauber.

Nein. Der Putz wird direkt an der Untersicht der Trapezkonstruktion aufgetragen. Lüftung, Sprinkler und Technik bleiben frei planbar.

Ja. Sind Stahlträger oder Stützen Teil der Konstruktion, können sie nach Anforderung mit demselben mineralischen Brandschutzputzsystem beschichtet werden.

Bei besonders hohen mechanischen Ansprüchen kann der Brandschutzputz mit einem Oberflächenhärter verfestigt werden.

Maßgeblich sind DIN 4102 (Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen) sowie DIN EN 13501 (europäische Klassifizierung). F 90 nach DIN 4102-2 entspricht REI 90 nach DIN EN 13501-2. Die konkrete Einordnung erfolgt projektbezogen.

Der Putz wird als Sackware angeliefert, in der Maschine aufbereitet und über Förderschläuche bis zu 200 Meter zum Einsatzort transportiert – ein Vorteil in weitläufigen Hallen.

Ein Montageteam aus zwei Personen bearbeitet je nach Objektbedingungen etwa 200 bis 300 m² Deckenfläche pro Woche. Nach technischer Prüfung erhalten Sie einen realistischen Ausführungszeitraum.

Die Kosten richten sich nach Konstruktion, Fläche, geforderter Feuerwiderstandsklasse und objektspezifischen Randbedingungen. Auf Basis Ihrer Projektangaben erstellen wir eine belastbare Einschätzung.

Ja. Schichtdicken und Ausführung werden dokumentiert, sodass der Brandschutznachweis nachvollziehbar und prüfbar bleibt.

KEMATHERM ist seit 1991 als Spezialbetrieb für Brandschutz, Wärmedämmung und Schallakustik tätig und setzt Projekte bundesweit um.

Brandschutz für Trapezblechdächer sicher und wirtschaftlich lösen

Fehlende Nachweise, dünnwandige Profile oder neue Anforderungen an F30, F60 oder F90 müssen kein Projektrisiko werden.
Mineralischer Brandschutzputz ermöglicht die Ertüchtigung direkt an der Trapezkonstruktion – nichtbrennbar, ohne Abhangdecke und mit dokumentierter Ausführung.

Kostenfreie Ersteinschätzung für Planer, Prüfingenieure, Sachverständige und Bauherren.

KEMATHERM Halberstadt GmbH – Spezialbetrieb für Brandschutz, Wärmedämmung und Schallakustik. Brandschutztechnische Ertüchtigung von Bestandsdecken, bundesweit.

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