
Das feuerverzinkte Rippenstreckmetall wird zugeschnitten und an der Holzkonstruktion befestigt. Anschließend kann je nach Nutzung und Bedarf eine Abhangdecke ohne Anforderung an den Brandschutz montiert werden
| Feuerwiderstandsklasse | Schichtdicke |
|---|---|
| F90 B | mind. 38 mm |
| F120 B | mind. 60 mm |






Ja. Der Putz wird nicht direkt auf das Holz aufgetragen, sondern auf einen Putzträger aus feuerverzinktem Rippenstreckmetall, der an der Holzdeckenkonstruktion befestigt wird. Die Brandschutzertüchtigung ist an Holzdeckenkonstruktionen möglich.
Für die Feuerwiderstandsklasse F90 B beträgt die Mindestputzdicke 38 mm über dem Putzträger, für F120 B sind es mindestens 60 mm (allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis P 3008/9347 MPA BS).
Das reine Putzgewicht liegt bei F90 B bei ca. 15–18 kg/m², zuzüglich Putzträger und Befestigung. Die Rohdichte im Gebrauchszustand beträgt 400 bis 480 kg/m³. Das objektspezifische Flächengewicht richtet sich nach Putzdicke, Rohdichte, Putzträger und Befestigung.
Nein. Der mineralische Brandschutzputz besteht aus Schlackenwolle mit Zement als Bindemittel und ist in die Baustoffklasse A1 (nichtbrennbar) nach DIN 4102-1 eingestuft.
Für Holzbalkendecken mit unterseitiger Bekleidung aus DOSSOLAN 3000 liegt das allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnis P 3008/9347 MPA BS vor (F90 B und F120 B). Es gilt für den geprüften Deckenaufbau; die Eignung des vorhandenen Deckenaufbaus und die Übereinstimmung mit dem geprüften System werden projektbezogen geprüft.
Nein. Der Putz wird auf den direkt an der Holzbalkenkonstruktion befestigten Putzträger aufgebracht. Eine schwere abgehängte Brandschutzdecke entfällt, die Raumhöhe bleibt weitgehend erhalten.
Das feuerverzinkte Rippenstreckmetall wird passgenau zugeschnitten und mit einem Schussgerät an der Deckenkonstruktion befestigt. Profilfolgende und glatte Flächen sind gleichermaßen möglich.
Beschädigte Bereiche des Deckenaufbaus werden vorab instandgesetzt: Neue OSB-Platten werden passgenau an die Bestands-Holzbalken angepasst und montiert, bevor der Putzträger folgt.
Ja. Es handelt sich um einen Brandschutz-, Schallschutz- und Wärmedämmputz. Alle drei Funktionen entstehen in einem Arbeitsgang.
Maßgeblich sind DIN 4102 (Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen) sowie DIN EN 13501 (europäische Klassifizierung). F 90 nach DIN 4102-2 entspricht REI 90 nach DIN EN 13501-2. Die konkrete Einordnung erfolgt projektbezogen.
Die Anschlüsse werden mit der Kelle nachgearbeitet, die Oberfläche wird mit der Rolle nachbehandelt und die Mineralfasern dabei verdichtet. Das Ergebnis ist ein fugenloses und hohlraumfreies Finish.
Fenster, Einrichtungsgegenstände und der Fußboden werden vorab geschützt. Das Material kommt trocken als Sackware auf die Baustelle; trockene Rückstände lassen sich einfach aufnehmen.
Der Putz wird in der Maschine aufbereitet und über Förderschläuche bis zu 200 Meter zum Einsatzort transportiert. Das ist besonders bei schwer zugänglichen Bauteilen von Vorteil.
Ein Montageteam aus zwei Personen bearbeitet je nach Objektbedingungen etwa 200 bis 300 m² Deckenfläche pro Woche. Nach technischer Prüfung erhalten Sie einen realistischen Ausführungszeitraum.
Die Kosten richten sich nach Deckenkonstruktion, Fläche, geforderter Feuerwiderstandsklasse und objektspezifischen Randbedingungen. Auf Basis Ihrer Projektangaben erstellen wir eine belastbare Einschätzung.
Ja. Schichtdicken und Ausführung werden dokumentiert, sodass der Brandschutznachweis nachvollziehbar und prüfbar bleibt.
KEMATHERM ist seit 1991 als Spezialbetrieb für Brandschutz, Wärmedämmung und Schallakustik tätig und setzt Projekte bundesweit um.
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