
Herstellerbescheinigung
Betonrippendecken
Mineralisches Brandschutzputzsystem · Dossolan Thermique
MUSTERKEMATHERM Halberstadt GmbHF30 · F60 · F90





Der Brandschutznachweis erfolgt über die Verwendbarkeitsnachweise des Brandschutzputzsystems, die Klassifizierung nach DIN 4102 bzw. DIN EN 13501 sowie bei Sonderkonstruktionen über Herstellerbescheinigungen oder gutachterliche Stellungnahmen.
Eine zusätzliche Schutzschicht aus mineralischem Brandschutzputz verzögert die Erwärmung der Bewehrung im Brandfall und stellt die geforderte Feuerwiderstandsdauer wieder her – ohne Eingriff in die Tragstruktur.
Je nach Anforderung können Feuerwiderstandsklassen von F30, F60 oder F90 erreicht werden. Die erforderliche Schichtdicke richtet sich nach Konstruktion und Nachweisführung.
Mineralischer Brandschutzputz verursacht nur eine sehr geringe Zusatzlast. Je nach Schichtdicke liegen typische Flächengewichte häufig lediglich im Bereich von ca. 4 bis 6 kg/m² und sind damit deutlich leichter als viele alternative Brandschutzbekleidungen.
Mineralischer Brandschutzputz ist nichtbrennbar (A1) und wirkt über eine definierte Schichtdicke – nicht über eine aufschäumende Reaktion. Er unterliegt keiner reaktionsbedingten Alterung und bildet die komplexe Rippengeometrie zuverlässig ab. Insbesondere bei komplexen Rippengeometrien und begrenzten statischen Reserven bietet mineralischer Brandschutzputz häufig entscheidende Vorteile.
Nein. Der Brandschutzputz wird direkt auf die Deckenuntersicht aufgetragen und folgt der Rippengeometrie. Die brandschutztechnische Ertüchtigung erfolgt ohne schwere Brandschutzbekleidungen. Nachgelagerte Installationsdecken können unabhängig davon geplant werden.
Ja. Das System wurde speziell für die brandschutztechnische Ertüchtigung von Bestandsdecken entwickelt und kommt häufig bei Sanierungen, Nutzungsänderungen und Nachrüstungen zum Einsatz.
Maßgeblich sind DIN 4102 (Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen) und DIN EN 13501 (europäische Klassifizierung). Die konkrete Einordnung erfolgt projektbezogen.
Gemeinsam mit dem Hersteller werden spezifische Herstellerbescheinigungen für Betonrippendecken entwickelt. Ziel ist die Ergänzung der allgemeinen Zulassungen um einen direkten Nachweisweg für diese Deckenkonstruktion und die Reduzierung zusätzlicher gutachterlicher Stellungnahmen.
Die Ausführungsdauer hängt von Fläche, Feuerwiderstandsklasse und Objektbedingungen ab. Nach technischer Prüfung erhalten Sie einen realistischen Termin und Ausführungszeitraum.
Die Kosten richten sich nach Deckenkonstruktion, Fläche, geforderter Feuerwiderstandsklasse und objektspezifischen Randbedingungen. Auf Basis Ihrer Projektangaben erstellen wir eine belastbare Einschätzung.
Neben Betonrippendecken eignet sich das System auch für weitere Bestandsdeckenkonstruktionen. Für zahlreiche Deckenarten stehen eigene Fachseiten mit spezifischen Informationen zur Verfügung.
KEMATHERM begleitet Planer, Prüfingenieure, Sachverständige und Bauherren von der technischen Abstimmung bis zur dokumentierten Ausführung der Brandschutzmaßnahme.
Ja. Besonders in Tiefgaragen, Parkhäusern und Industriehallen mit Betonrippen- oder Kassettendecken zählt die brandschutztechnische Ertüchtigung zu den häufigsten Anwendungsfällen.
Ja. Die Ausführung wird dokumentiert, sodass der Brandschutznachweis nachvollziehbar und prüfbar bleibt.
KEMATHERM setzt Projekte bundesweit um.
Kostenfreie Ersteinschätzung für Planer, Prüfingenieure, Sachverständige und Bauherren.

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